Die Lok 50 3559-7 (50 1486)
Lok 50 3559-7 (50 1486)
Lok 50 3559-7 aufgenommen in Liblar von Stefan Ricke.
Technische Daten:
       
Bauart 1´E h2     Rostfläche 3,71 m²
Treib- und Kuppelrad ø 1400 mm     Verdampfungsheitfläche 159,60 m²
Laufrad ø vorn 850 mm     Überhitzerheizfläche 68,50 m²
Laufrad ø hinten --     Zylinder ø 600 mm
Länge über Puffer 22600 mm     Kolbenhub 660 mm
Höchstgeschwindigkeit 80 km/h     Achslast max. 14,8 Mp
Leistung 1760 Psi     Lokreibungslast 73,4 Mp
Kesselüberdruck 16 Bar     Lokdienstlast 85,9 Mp
Erstes Baujahr 1939/1959     Anzahl 3164 / 207 Umgebaut

Erhaltene Loks der BR 50.35 auf http://www.Museumslok.de
Lebenslauf:
       
Abnahme 30.09.41 Henschel 26276 Rekonstruktion 05.04.58 - 20.05.59
04.10.41 - 27.12.41 Magdeburg Rothensee 28.12.41 - 22.11.44 Stargard
23.11.44 - 04.08.45 Güstrow 05.08.45 - 20.02.47 Wismar
21.02.47 - 21.04.47 Schwerin 22.04.47 - 21.04.49 Köthen
22.04.49 - 30.05.86 Halberstadt 31.05.86 - 03.03.88 Salzwedel
04.03.88 - 24.10.91 Halberstadt    
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Der Weg zum Denkmalsockel:
 
Die 50 3559 war nicht nur die letzte planmäßig eingesetzte Dampflokomotive der Einsatzstelle Oschersleben des Bw Halberstadt, sondern auch die letzte planmäßig eingesetzte Normalspur-Dampflok bei der Deutschen Reichsbahn. Am 29.10.1988 fuhr sie unter großer Anteilnahme der Eisenbahnfans letztmalig die Plantour mit den Zügen P 8447, 8448 und 8457 auf der Strecke Magdeburg - Halberstadt - Thale. Anschließend wurde sie zur Heizlok degradiert. Seit November 1991 steht die 50 3559 zusammen mit einem bewirtschafteten Bistro-Zug aus ehemaligen Bauzugwagen im ehemaligen Bahnhof von Liblar-Dorf. Dort gab es bis 1990 die Anschlüsse Fa.Blumhard und der Güterabfertigung. Das Anschlußgleis hatte eine Länge von 1560 Meter und 4 Anschlußweichen. Es endete und endet noch heute an der B 265. Ehemals zweigte von diesem Gleis das Streckengleis nach Mödrath und Horrem ab. Mit Ankunft der Lok in Liblar - Dorf legte man das Anschlußgleis still. Etwa im zweiten Drittel des Anschlußgleises teerte man das Gleis einfach zu und verlegte eine Strasse darüber. Da der Gleiskörper einige Jahre nicht mehr benutzt wurde, baute man im Bahnhof Liblar im Rahmen eines allgemeinen Rückbaus die Anschlußweiche zum Bahnhof aus. Seit dem letzten Benutzen wächst das Anschlußgleis zu. Die Lokomotive verkommt weiterhin zusehens.
Beschreibung ergänzt von Klaus Schaffert

(Lebenslauf und Geschichte mit freundlicher Genehmigung der Lok Report Museumsredaktion übernommen.)

Der Standort:
 
Anschrift:   56374 Liblar, Karl Schurz Str./Güterbahnhof
Ausrichtung:    
Beste Fotozeit:    

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